Am Donnerstag den 29.01.2015 besuchten wir, die Klasse HB13P der Höheren Berufsfachschule in Ludwigshafen, unseren zukünftigen Studienort am Campus Hahn in Büchenbeuren. Von zwei Studierenden des 7. Bachelorstudienganges wurden wir zunächst mit einem Vortrag über ihre Erfahrungen und den Ablauf des Studiums begrüßt. Nach der organisatorischen Einführung ging es sportlich weiter. Wer sich traute, durfte den Parcours in der kleinen Sporthalle durchlaufen. Somit gewannen wir einen kleinen Eindruck, was uns sportlich erwartet. Anschließend besuchten wir unterschiedliche Vorlesungen und konnten uns von dessen Qualität überzeugen. Nach einer Stärkung in der Mensa führten uns einige Studenten auf dem Campus rum und zeigten uns unter anderem die Bücherei, Fitnessräume, Wohngebäude und Trainingsräume für verschiedene Polizeimaßnahmen. Gegen 15:00 Uhr fuhren wir gemeinsam mit allen neuen Eindrücken wieder zurück zum Polizeipräsidium Ludwigshafen.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie unterhalb den folgenden Fotos.

Dieses Foto zeigt die Klasse HB13P mit den betreuenden Ausbildern und Lehrkräften:

Die folgenden Fotos vermitteln einen kleinen Eindruck über den sportlichen Teil unseres Tages an der Landespolizeischule:

 

In der Folge können Sie den ausführlichen Bericht lesen.

Besichtigung der Landespolizeischule

Am 29.01.2015 besuchten wir die Landespolizeischule (LPS) im Hunsrück.

Um 8 Uhr stiegen wir in den Bus und fuhren circa 2 Stunden. Gegen 10 Uhr kamen wir an und wurden freundlich begrüßt. In der alten kriminalistischen Lehrmittelsammlung wurde uns dann durch zwei Studierende allgemeines zum Studium näher erklärt. Die zwei Studenten stellten Ihre Erfahrungen vor und zogen rückblickend positive Bilanz. Auch der Sportlehrer Herr Scheid klinkte sich in die Vorstellung ein und ergänzte den Vortrag der Studenten. Er wies besonders darauf hin, dass wir sportlich sein sollen. Er gab als groben Anhaltspunkt vor drei Mal die Woche Sport zu machen. Dazu können neben Laufen gehen auch andere Sportarten zählen. Diese drei Mal Sport in der Woche soll dem Körper helfen, sich an diesen Sport und an die Ausdauer zu gewöhnen. Sportlich zu sein ist auch hilfreich im Hinblick auf den späteren Wechselschichtdienst und die Bewältigung von Stress. Durch Sport lässt sich nämlich erzielen in stressigen Situationen trotzdem ruhig und locker zu bleiben. Was auch für viel Begeisterung sorgte war, dass die Studenten eine Woche lang Erfahrungen bei ausländischen Polizeibehörden sammeln konnten, oder in der Verwaltung. Zusammenfassend haben die Studenten den Hahn gut vorgestellt und alle Module so erklärt, dass es jeder verstehen konnte.

Anschließend probierten sich einige Mitschüler am Hindernissparcours. Nur einer schaffte den Parcours in der vorgegebenen Zeit. Der Parcours musste in einer Zeit von Minuten zwei Mal durchlaufen worden sein. Aber nach dem Parcours waren alle ziemlich am Ende, trotz dass sie sich auch privat sportlich betätigen. Es zeigte auch den Außenstehenden, dass man sich auf den Hahn mit Sport vorbereiten muss und nicht gerade mal so leicht die Sportprüfungen besteht.

Nach dem Hindernisparcours gingen wir in verschiedene Vorlesungen. Meine Gruppe war in dem Fach Strafrecht bei Herrn Kirchner, der über den räuberischen Diebstahl gemäß § des § 252 StGB referierte. Der Unterricht glich dem unseren sehr in mancher Hinsicht. Die Bänke und Bestuhlung waren wie bei uns und die Mitarbeit ebenso. Der Dozent hielt vorne seinen Vortrag und bezog manchmal auch die Klasse mit ein. Es wurde so ins Detail gegangen, dass es ohne den Gesetzestext vor Augen zu haben schwer fiel es zu verstehen bzw. sich zu konzentrieren. Der Unterricht ging 90 Minuten mit einer Pause von 5 Minuten.

Nach dem Mittagessen in der Mensa wurden wir in Kleingruppen von einigen Studierenden über den Campus geführt. Wir besichtigten die Sporthallen, den Sportplatz, die Bücherei, das Bistro und die Wohnungen und bekamen dabei auch Antworten auf unsere Fragen.

Am Nachmittag verabschiedeten wir uns und waren über den Besuch sehr dankbar.

Mit neuer Motivation und positiven Eindrücken fuhren wir mit dem Dienstbus zurück nach Ludwigshafen und hoffen, dass wir im Oktober erneut zum Hahn fahren können, um dort zu studieren.