Besuch im Badischen Landesmuseum der Ausstellung von Kaiser und Sultan in Karlsruhe

Autorin: Yildirim Sümeyra, HB18H

In der Ausstellung geht es hauptsächlich um das Osmanische Reich, den Kaiser und den Sultan.

Die Mitarbeiterin des Museums hat uns verschiedene Ausstellungsstücke gezeigt. Zum Beispiel die Ausrüstungen, Schwerter, Helme, die in den Kriegen benutzt und angezogen wurden. Es wurden auch traditionelle Stücke ausgestellt, wie z.B. das sogenannte Semazen auch Sema genannt. Sema ist Teil des traditionellen Glaubens der “Türkischen Geschichte.“

Es ist ein Tanz, indem die Männer sich im Kreis drehen. Während sich der Derwisch von rechts nach links dreht, umarmt er symbolisch in Liebe die gesamte Menschheit. Der Flötenspieler (Neyzen), der Trommler (Kudümzen), der Nathan und der

Ayinhan (höhere Position in der Sema) bildeten die Musikgruppe ,,Mutrip.“ Diese Musikgruppe spielte und sang, während der Sema Zeremonie.

Der türkische Kaffee darf nicht fehlen.

In dem Museum waren sehr schöne Teller und Tassen zu sehen. Es waren kleine Blumen und noch andere Designs auf den Tassen abgebildet. Durch die Ausbreitung des Osmanischen Reiches waren es insbesondere die Türken, die den Kaffee bis nach Südosteuropa brachten. Ein großes wundervolles Pferd wurde mit Sattel und Geschirr gezeigt. Die Pferde spielten zu der Zeit eine wichtige Rolle. Denn die Menschen haben die Pferde für andere Transport benutzt.

Zu dem Reich der Osmanen gehörte nicht nur die Türkei, sondern Ägypten, Syrien, Saudi-Arabien, Palästina, Libanon, Kuwait und vieles mehr. Es wurde nach einem türkischen Fürsten benannt, und zwar nach Osman, der um 1300 in Anatolien herrschte. Die Türken kommen ursprünglich aus der Mitte Asiens. Seit dem 11.Jahrhunderts waren sie in das Gebiet der heutigen Türkei eingewandert und hatten dort ein großes Reich gegründet. Die türkischen Herrscher hießen Sultan, deshalb nannte man den Reich Sultanat.

Am 2.August 1914 unterzeichneten die Deutsche und das Osmanische Reich einen gemeinsamen Bündnisvertrag ab. Der 1. Weltkrieg (1914-1918) brachte viele Zerstörungen über das Osmanische Reich und so endete es im Jahre 1918.

Die Ausstellung selbst befindet sich in Karlsruhe Schloss, dessen Bauherr Ludwig Wilhelm von Baden-Baden der Generalleutnant aller kaiserlichen Truppen und ein siegreicher Feldherr in den Türkenkriegen war.

 Seinen Spitznamen Türkenlouis erwarb er sich als Reichsfeldmarschall durch seine Erfolge im Kampf gegen die militärisch starken Osmanen im Großen Türkenkrieg (1633-1699).