Montag, 27 September 2021

Bericht zum Museumsausflug ins Wilhelm-Hack Museum

Autor: Rawa Gabbari

Am 11.03.2020 sind wir mit unserer Klasse (BOS II) und unserer Deutschlehrerin Frau Lenk zur Ausstellung „Foto Biennale“ in das Hackmuseum gegangen, um die Vielfalt in der Kunst zu betrachten.

Zu Beginn wurden wir sehr herzlich empfangen. Daraufhin sind wir in das Atelier gegangen, um zunächst einmal zu klären, was wir unter dem Wort „Vielfalt“ verstehen. Es war deutlich zu sehen, dass jeder das Wort anders interpretiert. Anschließend haben wir uns gemeinsam auf den Weg gemacht, um uns die erste Collage anzuschauen.

Bei dieser Collage waren jeweils zwei Bilder nebeneinandergestellt, wobei das zweite Bild einige Sekunden nach dem ersten Bild geschossen wurde. Dem Photographen war es wichtig, den Moment nach dem ersten Bild zu fotografieren, da dieser ansonsten für immer verschwindet. Gleich danach haben wir uns Bilder angeschaut, die in der Türkei aufgenommen wurden. Besonders daran war, dass viele von ihnen Gemeinsamkeiten hatten. Demnach zeigte ein Bild die schöne Stadt Istanbul und das andere Bild eine Gegend, in der es aufgrund von Armut ganz anders aussieht. Gesehen haben wir auch Bilder, die in einem verdunkeltem Raum, auf zwei Displays projektiert wurden. Bei den Bildern handelte es sich um Bilder von Männern und Frauen. Die Bilder mit den Frauen wurden auf das eine Display projektiert und das mit den Männern auf das andere. Kurze Zeit später betrachteten wir das Bild eines Künstlers, der es geschafft hat, eine Collage aus nur einem einzigen Bild zu gestalten. Darauffolgend gingen wir zu der Ausstellung mit dem Namen „Wall of Wool“. Bei dieser Ausstellung hingen sehr viele Bilder von Tischdeckenmuster auf der Wand. Die Fotografin umreiste die Welt, um die verschiedenen Muster der verschiedensten Kulturen auf Bildern festzuhalten. Unserer Klasse ist es anhand der Bilder auch gelungen zu erkennen, woher die Muster auf den Bildern stammen. Das zeigt, wie viel wir doch über andere Kulturen wissen, ohne etwas geahnt zu haben.

Gleich danach sind wir erneut in einen dunklen Raum gegangen, um uns Bilder anzuschauen, die in Indien gemacht wurden. Die Bilder zeigten die verschiedensten Situationen. Sei es nun Menschen, die feiern, oder Menschen, die aufgrund eines Ereignisses trauerten.

Kurz vor dem Ende unserer Führung durften wir im Atelier unserer Kreativität freien Lauf lassen, in dem wir selbst zu Künstlern wurden. Jeder in der Klasse hatte das Ziel, eine eigene Collage zu erstellen. Das ist auch jedem einzelnen in der Klasse gelungen. Die von uns gefertigten Bilder wurden dann daraufhin in unserem Klassensaal aufgehängt, damit jeder in Ruhe die Bilder betrachten konnte.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Führung im Wilhelm-Hack Museum eine neue Erfahrung für viele in unserer Klasse war, da die meisten in unserer Klasse noch nie ein Kunstmuseum besucht haben. Sowohl die Führung als auch das Erstellen der Bilder hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, da wir unserer Kreativität freien Lauf lassen konnten und dabei einiges über das Thema „Vielfalt in der Kunst“ lernen konnten.

Rawa Gabbari