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Im Oktober 2018 besuchte Stephanie Müller unsere Partnerschule Tietgen in Odense (Dänemark) und erhielt einen Einblick dessen, wie der digitale Medieneinsatz unsere Arbeit verändert:

„Längst ist die digitale Welt im Klassenzimmer eingezogen, dies bestätigt unser Besuch am Tietgen Handels-gymnasium und im Tietgen Praktik Center in Odense. Generell gilt Dänemark als mutiger und experimentierfreudiger Vorreiter, was den Einsatz von digitaler Technik im Unterricht angeht. Und tatsächlich: Schülerinnen und Schüler sehen durchweg ihren Schulalltag als positiv und erklären, sie wären durch die neuen Maßnahmen motivierter und engagierter. Für sie sei es ganz normal, den eigenen Laptop mit in den Unterricht zu bringen („bring your own device“). Zwar gäbe es auch schuleigene Rechner, doch diese würden kaum noch benutzt, erklärt eine kleine Schülergruppe freimütig. Doch nicht nur Schüler, auch als Lehrer profitiere man von den digitalen Lernmethoden, die dabei helfen Zeit zu sparen; ein Beispiel hierfür sei das digitale Klassenbuch. Die besuchten Schulen zeichnen sich durch viel Platz für Schülerinnen und Schüler aus, damit sie sich frei bewegen oder zu Gruppenarbeiten ungestört zurückziehen können - für die Rahmenbedingungen ist somit bestens gesorgt. Bis auf kleine Ausnahmen gibt es überall freies WLAN für einen komplikationsfreien digitalen Unterricht. Aber nicht nur hinsichtlich Bildung, auch im öffentlichen Sektor ist Dänemark ein digitaler Vorreiter. Bereits heute ist die E-Health-Online-Plattform Realität und die dänische Verwaltung stellte erfolgreich um auf elektronische Aktenführung und Cloud-Computing. Völlig normal ist mittlerweile das Zahlen per Smartphone. Mit der von der „Danske Bank“ entwickelten App „Mobile Pay“ ist es den Nutzern möglich, auch kleine Geldbeträge schnell von Smartphone zu Smartphone zu schicken.“

Stephanie Müller (November 2018)